Auf der gestrigen Betriebsversammlung bei Airbus in Manching hat der Betriebsrat zwei große Themen bearbeitet. Zum einen bewertet die Arbeitnehmervertretung das Aus des Kampfflugzeugprojekts FCAS als Befreiungsschlag. Jetzt muss aber die Entwicklung eines Kampfflugzeugs unter deutscher Führung unverzüglich starten, damit keine wertvolle Zeit durch zähe internationale Neuverhandlungen verloren geht. Punkt zwei war der Unmut der Belegschaft bezüglich der ab September geplanten Deckelung des mobilen Arbeitens. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen vier Tage pro Woche im Unternehmen präsent sein. Das widerspricht der Konzernbetriebsvereinbarung, so der Airbus Betriebsrat.