(pde) – Am Sonntag, 4. Oktober, wird Christian Würtz als 83. Bischof von Eichstätt in sein Amt eingeführt. Die Vorbereitungen für das Fest laufen auf Hochtouren. Zum Festgottesdienst im Dom werden zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft erwartet. Rund 180 Bischöfe, Priester und Diakone aus dem In- und Ausland werden den Gottesdienst im Altarraum beziehungsweise vom Hochchor aus mitfeiern. Etwa 200 geladene Gäste, darunter viele Weggefährten von Bischof Würtz, nehmen im Kirchenschiff am Gottesdienst teil. Gleichzeitig findet in der Eichstätter Innenstadt der Kirchweihmarkt statt. Die Amtseinführung und der Markt machen den Sonntag zu einem besonderen Tag für die ganze Stadt.
Damit Besucherinnen und Besucher gut nach Eichstätt und zur Amtseinführung kommen, hat das Bistum die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
Wann beginnt die Amtseinführung?
Der Festgottesdienst im Dom beginnt am Sonntag, 4. Oktober, um 13.30 Uhr. Der Einzug wird von einem Fanfarenzug begleitet. Im Anschluss an den Gottesdienst sind im Dom einige Grußworte vorgesehen. Der Gottesdienst wird live vom Bayerischen Fernsehen im Dritten Programm übertragen.
Ab wann ist der Dom im Vorfeld geschlossen?
Am Samstag, 3. Oktober, bleibt der Dom ab Mittag wegen der Vorbereitungen und Proben für die Amtseinführung geschlossen. Die Vorabendmesse um 19 Uhr findet in der Schutzengelkirche statt, ebenso das Kapitelsamt am Sonntag, 4. Oktober, um 9.30 Uhr. Der Pfarrgottesdienst um 11 Uhr wird in St. Walburg gefeiert.
Wann wird der Dom geöffnet?
Der Dom wird am Sonntag gegen 12.30 Uhr geöffnet. Wer den Gottesdienst im Dom mitfeiern möchte, sollte deshalb rechtzeitig kommen. Es wird mit sehr vielen Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Für den Zugang wird ausschließlich das Hauptportal auf der Nordseite geöffnet.
Gibt es eine Sicherheitskontrolle?
Ja. Am Eingang zum Dom findet eine Taschenkontrolle durch das Sicherheitspersonal statt. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb ohne größere Taschen und Gepäck kommen und etwas Zeit für den Einlass einplanen. Auch eigene Sitzgelegenheiten sind im Dom nicht zugelassen.
Was ist, wenn im Dom kein Platz mehr ist?
Wenn die maximale Zahl der Mitfeiernden im Dom erreicht ist, kann der Gottesdienst in der Schutzengelkirche mitgefeiert werden. Dort wird die Feier live aus dem Dom übertragen. Außerdem gibt es in der Schutzengelkirche eine Gebärdensprachdolmetscherin. Für gehörlose Menschen sind die vorderen Bänke reserviert.
Welche Straßen sind gesperrt?
Am Samstag und Sonntag wird die Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt. Die Absperrungen werden an den Einbiegungen Pfahlstraße/Residenzplatz, Ostenstraße/Kardinal-Preysing-Platz, Luitpoldstraße/Leonrodplatz und Pedettistraße/Gabrielistraße stehen.
Wo kann ich parken?
Am Wochenende findet gleichzeitig der Eichstätter Kirchweihmarkt statt. Zudem gibt es wegen der Amtseinführung Sperrungen und nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Für Besucherinnen und Besucher empfehlen sich deshalb vor allem die großen Parkplätze am Volksfestplatz und am Freiwasser. Von dort kann die Innenstadt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Vom Volksfestplatz fährt außerdem am Sonntag regelmäßig ein Shuttle-Service in die Innenstadt. Die Parkplätze im Seminarweg sind den geladenen Gästen, den Helferinnen und Helfern, sowie den Schaustellern des Kirchweihmarkts vorbehalten.
Was passiert nach dem Gottesdienst?
Nach den Grußworten im Dom geht es mit der Eichstätter Stadtkapelle zum Leonrodplatz. Dort findet von 16 bis 18 Uhr das Fest der Begegnung statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Bei Essen und Getränken gibt es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Bischof Christian Würtz kennenzulernen.
Was gibt es beim Fest der Begegnung?
Das Fest soll unkompliziert und offen sein. Verschiedene Mitmachstationen zeigen, wie vielfältig Kirche ist und wo sie im Alltag der Menschen vorkommt. Wer möchte, kann beispielsweise eine Postkarte an den neuen Bischof schreiben, ihm eine Sprachnachricht mit Wünschen für seine Amtszeit hinterlassen oder an einem großen Kirchenfenster mitgestalten.