Ingolstadt

Audi-Chef Döllner fordert billigeren Strom für E-Autos

30. März 2025 , 12:25 Uhr

Um den Umstieg auf E-Autos in Schwung zu bringen und die Nachfrage anzuheizen, fordert Audi-Vorstandschef Gernot Döllner in einem Interview mit dem Magazin Focus billigeren Strom. In China kostet die Kilowattstunde umgerechnet 3 bis 4 Cent und einmal volltanken damit rund 3 Euro. Daher seien die Kunden dort schneller zum Umstieg auf ein E-Auto bereit, so Döllner. Mit einem Joint-Venture mit dem chinesischen Unternehmen SAIC entwickelt Audi derzeit ein Fahrzeug ohne das Markenzeichen der Vier Ringe. Damit sollen zusätzliche Kundengruppen in China erschlossen werden.

Audi

Das könnte Dich auch interessieren

25.07.2026 Millionen-Investition für die Zukunft Trotz Sorgenfalten bei Audi – der Autokonzern denkt weiter in Richtung Zukunft. Im Ingolstädter Werk entsteht ein neues Hochfrequenzzentrum mit moderner Prüftechnik. In der neuen Halle laufen Untersuchungen dazu, wie Autos elektromagnetische Strahlung verkraften können. Damit möchte man herausfinden, ob und wie sich Funksignale im Auto gegenseitig stören. In die neue Halle investiert Audi Millionen, 25.07.2026 Rennwochenende in Ungarn Die Formel-1 ist an diesem Wochenende in Ungarn unterwegs. Auf dem Hungaro-Ring will Audi-Pilot Gabriel Bortoleto ein weiteres Erfolgserlebnis einfahren. Er kam im letzten Rennen auf Rang acht ins Ziel, Nico Hülkenberg blieb als 13. ohne Punkte. Das Qualifying findet heute um 16 Uhr statt, das Rennen in Ungarn startet morgen um 15 Uhr. 24.07.2026 Keine Nachtschicht mehr in Neckarsulm Die Pläne gibt es schon länger, jetzt macht Audi Nägel mit Köpfen. Ab November gibt es im Werk Neckarsulm keine Nachtschicht mehr. Darüber wurden die Angestellten bei einer Versammlung informiert, rund 1.200 Mitarbeiter sind von der Streichung betroffen. Hintergrund ist eine Umstrukturierung bei Audi in Neckarsulm, der Standort soll produktiver werden und die Kosten sinken. 23.07.2026 Sparkompromiss bei Porsche sorgt für Wirbel im Konzern Drastische Einschnitte bei Gehalt und Stellen, aber eine Job-Garantie bis Ende 2035 – dieser Sparkompromiss bei Porsche sorgt für Wirbel im VW-Konzern. Medienberichten zufolge sollen zwar bis zu 6.000 Stellen gestrichen und die Zahl der Lehrstellen halbiert werden. Auch Kürzungen bei Sonderzahlungen, Weihnachtsgeld und Prämien stehen im Sparprogramm. Die Job-Garantie in den nächsten 9 Jahren