Im Strafprozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist der frühere stellvertretende Finanzdirektor einen Deal eingegangen. Der 60-Jährige legte in der gestrigen Verhandlung ein Geständnis ab. Medienberichten zufolge räumte er ein, Bestechungsgeld angenommen und nicht versteuert zu haben. Seine Steuerschuld in Höhe von rund 300.000 Euro zahlt er in Raten ab. Im Gegenzug für das Geständnis werden die Untreuevorwürfe vom Gericht fallen gelassen. Sein mitangeklagter damaliger Geschäftspartner ging nicht auf den Deal ein, er bekam eine letzte Frist bis zum nächsten Verhandlungstag am 9. Juni.