Der in Österreich inhaftierte mutmaßliche Hipp-Erpresser ist aus der U-Haft entlassen worden. Das teilte das zuständige Landesgericht Eisenstadt im Burgenland mit. Der ehemalige Hipp-Mitarbeiter hat gelobt, während des Verfahrens in Österreich zu bleiben, er muss seinen Reisepass abgeben und sich alle 14 Tag bei der Polizei melden. Der Mann soll je zwei Gläschen des Pfaffenhofener Baby-Nahrungsherstellers Hipp in Österreich, Tschechien und der Slowakei mit Rattengift manipuliert haben.
Der Verzehr wäre nicht tödlich, aber gesundheitsschädlich gewesen. Das zweite Glas, das in Eisenstadt verkauft worden sein soll, ist bisher noch nicht gefunden worden. Der mutmaßliche Täter hatte damals 2 Millionen Euro von Hipp gefordert. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.