Der Deal ist geplatzt – das Landgericht München II hatte den Angeklagten im Finanzskandal des Bistums Eichstätt eine Bewährungsstrafe bis zu zwei Jahren in Aussicht gestellt, wenn gestehen. Der ehemalige stellvertretende Finanzdirektor ist schon vor drei Wochen darauf eingegangen, sein Geschäftspartner hat den Deal heute abgelehnt. Wie der Donaukurier berichtet, wollten die Verteidiger kein Geständnis, das aus ihrer Sicht nicht der Realität entspreche. Eine Abtrennung des Verfahrens kommt derzeit noch nicht in Frage. Ein für heute geladener Geschäftspartner aus den USA ist nicht vor Gericht erschienen. Der Mann betreut einen Großteil der Immobilienprojekte, für die das Bistum Eichstätt Darlehen gewährt hat.