Gebührenschock in Ingolstadt – die Kommunalbetriebe haben nach gesetzlicher Vorschrift ihre Einnahmen und Ausgaben überprüft. Dabei kam raus, dass die Kosten höher sind als die Einnahmen. Das Unternehmen muss deshalb die Gebühren für Trinkwasser, Abwasser, Müllabfuhr und Straßenreinigung kräftig erhöhen. Für einen Musterhaushalt steigen die jährlichen Kosten für diese Bereiche von knapp 770 auf rund 1.100 Euro, das entspricht einem Plus von rund 45 Prozent.
Thomas Schwaiger, Vorstand der INKB
Die Bürgerinnen und Bürger könnten ihren Trinkwasserverbrauch und ihre Müllmengen reduzieren und so Gebühren sparen. Die neuen Regelungen sollen am 29.Juli vom Stadtrat verabschiedet werden und dann ab Oktober gelten.