Der Sturm der Entrüstung nach dem Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner mit US-Präsident Donald Trump ebbt nicht ab. Döllner hatte dabei den Bau eines US-Werks für 4 Milliarden US-Dollar mit 4.500 Arbeitsplätzen angekündigt.
VW-Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo sagte, die VW-Führung haben sich “ von einer höchst zweifelhaften politischen Figur zur Marionette in dessen Propaganda-Show machen lassen“. Auch der IG-Metall Bezirksleiter Horst Ott kritisierte den Auftritt Döllners an der Seite von Trump scharf. Der Audi-Chef habe “ für einen großen PR-Auftritt im US-Markt die Unternehmenswerte verraten“. Investieren in den USA und Kahlschlag in Deutschland – das passt nicht zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung der IG Metall.