Tipps zu Haltung und Pflege

Laufenten! Der natürliche Schneckenschutz

18. Juni 2024 , 04:00 Uhr

Sie schauen schon witzig aus mit ihren kurzen Beinchen mit denen sie rumwatscheln und dazu noch die ultralangen Hälse-Nicht umsonst heißen die momentan so beliebten Haustiere auch „Flaschen-Enten“. Besser kennt man sie als indische Laufenten, die zur Zeit gerne gehalten werden, denn ihre Leibspeise sind: Schnecken! Allein den witzigen Tieren beim watscheln, schnattern und planschen zuzuschauen ist schon ne Freude. Wie der Name schon sagt laufen sie sehr schnell und viel, können aber nicht fliegen. Heißt aber auch man braucht einen nicht allzu kleinen Garten vor allem wenn man mehrere und nicht nur ein Pärchen halten will und: Mindestens zwei müssen es schon sein, sonst droht Einsamkeit. Ansonsten ist die Haltung denkbar einfach, denn Laufenten ernähren sich tatsächlich fast ausschließlich von den Schnecken im Garten, man muss nur etwas zufüttern, im Winter ein wenig mehr. Wer keinen Teich hat, es genügt auch eine Zinkwanne mit Ausstiegshilfe zum Beispiel einem Stein, denn Laufenten planschen unheimlich gerne, machen Gefiederpflege und brauchen viel Wasser um die Schnecken runterzukriegen. Sie legen übrigens bis zu 200 Eier im Jahr, die sind wegen ihres intensiven Geschmacks vor allem zum Kochen und Verbacken geeignet.

Darauf müsst Ihr noch achten:

Sie schnattern halt gerne, gerade die Damen, deswegen muss man unbedingt die Nachbarn mit ins Boot holen, sonst kann´s Ärger geben. Der Gartenteich kann außerdem schnell zum Schlammloch werden, deshalb den Laufenten nur einen kleinen Zugang aus Kies dazu gestatten zum Beispiel drum herum dicht bepflanzen oder einzäunen. Außerdem brauchen diese witzigen Tiere mit dem Flaschenhals eine kleine Hütte als nächtlichen Schutz gegen Marder und Fuchs, und manchmal grade wenn sie kleiner sind brauchen sie auch Hilfe beim Schneckenschlucken, dann ist Halsmassage angesagt. Und Finger weg von Schneckenkorn, das haut nämlich auch die stärkste Laufente um- da auch die Nachbarn drum bitten, denn Schnecken legen nachts beachtliche Wegstrecken zurück. Im Gegenzug werden die Nachbarn ja auch von den Enten profitieren! 

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