Es war ein Muttertagsessen, das über ein gemeinsames, leckeres Mittagsmahl hinausging: Rund 35 Ehrenamtliche der Johanniter Ingolstadt, Familienangehörige und Gäste kamen am Sonntag bei der Dienststelle an der Geisenfelder Straße zusammen. Neben fränkischem Schäuferl, Gemüsereis und Mousse au Chocolat standen auch die Segnung von Einsatzfahrzeugen und der Abschluss des Verpflegungshelfer-Lehrgangs im Fokus.
Die Weihe der Einsatzfahrzeuge, die unter anderem die mobile Küchenkomponente verstärken, wurde von Horst Schall, Standortpfarrer der Johanniter, mit viel Empathie vorgenommen. Er fand dabei klare Worte zur Bedeutung des Ehrenamts: „Die Leistungen werden meines Erachtens viel zu selten gesehen und gewürdigt. Das ist ein Rieseneinsatz an Zeit und Personal, der hier von allen Beteiligten erbracht wird.“
Für Schall selbst war es ein besonderer Termin: es war seine letzte Amtshandlung als Standortpfarrer, einen Tag vor seinem Ruhestand. „Es ist schön, dass wir dieses Jahr die Tradition des Muttertagsessen mit der Fahrzeugsegnung verbinden können“, freute sich Sven Müller, Beauftragter des Ortsverbandes Ingolstadt und Leiter Bevölkerungsschutz im Regionalverband Oberbayern. Musikalisch begleitet wurde die Segnung von Klaus Kuhn, Notfallseelsorger der Johanniter und evangelischer Pfarrer in Ingolstadt.
Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Abschluss eines Verpflegungshelfer-Lehrgangs mit zehn Teilnehmenden. Der Lehrgang stand unter der Leitung von Sebastian Katschke, Fachausbilder Bevölkerungsschutz bei den Johannitern. Die neu geschulten Helferinnen und Helfer sind künftig Teil der Schnelleinsatzgruppe Verpflegung im Bevölkerungsschutz der Johanniter.
Die Kombination aus Ausbildung, Gemeinschaft und feierlichem Rahmen machte den Tag zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie vielseitig ehrenamtliches Engagement bei den Johannitern im Ortsverband Ingolstadt ist.