Hoher Besuch heute am Deutschen Medizinhistorischen Museum. Eine Expertin des Robert-Koch-Instituts aus Berlin kommt, um Proben aus historischen Impfstoffröhrchen zu nehmen. Es handelt sich um feine Glasgefäße, die um 1900 in Stuttgart mit lebenden Impfpocken befüllt und mit Wachs verschlossen wurden. So sollte der Impfstoff sicher seinen Weg zu den Ärzten antreten. Doch die Röhrchen aus dem Museum wurden nie geöffnet und die Forscherin interessiert die DNA der Viren. Sie werden in Berlin mit modernsten Labormethoden untersucht und können vielleicht dazu beitragen, die Weichen für die Zukunft zu stellen.