Ingolstadt

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage im Doppelgänger-Mord

31. August 2023 , 13:07 Uhr

Der Doppelgängerinnenmord in Ingolstadt hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Wie berichtet, hatte eine 24-Jährige Frau mit einem Komplizen ihren Tod vortäuschen wollen und lockte eine ihr ähnlich sehende 23-jährige Frau in ein Waldstück in Baden-Württemberg und stach mit einem Messer 56 Mal auf sie ein. Die Leiche der jungen hinterließen sie in einem Auto in der Ingolstädter Peisserstraße. Nun kommt der Fall vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hat am Montag Anklage gegen beide Tatverdächtigen wegen des gemeinschaftlich begangenen Mordes erhoben. Außerdem wird beiden Ingolstädtern die versuchte Anstiftung zum Mord bei jeweils einer weiteren Tat vorgeworfen.  Die Frau hat weitgehend eingeräumt, 5.000 Euro an einen Mann in München gezahlt zu haben. Er sollte den Bruder ihres ehemaligen Lebensgefährten umbringen, weil dieser einer Versöhnung im Wege stand. Der zweite Angeklagte soll im April in Untersuchungshaft eine Liste von Zeugen des Mordprozesses an einen Mithäftling übergeben haben, auch sie sollten umgebracht werden. Zum Tatvorwurf um den Doppelgänger-Mord haben sich beide Angeklagten noch nicht geäußert. Gut ein Jahr lang hatten Ermittler die Geschehnisse rekonstruiert. Derzeit geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die 24 Jahre alte Verdächtige nach Familienstreitigkeiten um die Beziehung mit ihrem Ex-Freund ein neues Leben beginnen und deshalb ihren Tod vortäuschen wollte. In der Anklage werden mehr als 190 Zeuginnen und Zeugen benannt. Darüber hinaus stützt die Staatsanwaltschaft den Tatnachweis unter anderem auf zahlreiche DNA-Spuren und Inhalte diverser Chatverläufe.

Ingolstadt

Das könnte Dich auch interessieren

21.04.2026 Reparaturtrupps unterwegs Der ständige Wechsel von Frost und Tauwetter hat den Straßen in Ingolstadt stark zugesetzt. Risse und Schlaglöcher sind an zahlreichen Straßen aufgetaucht. Deshalb sind jetzt im Frühling die Bautrupps des Tiefbauamtes zur Zeit unterwegs, um die Schäden zu beseitigen. Während der Arbeiten kann es auf den betroffenen Straßen im Stadtgebiet zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Manchmal wird der Verkehr 21.04.2026 Neues Forschungsprojekt zu automatischem Fahren Wie erkennt ein KI-Modell eine ungewöhnliche Verkehrssituation und wie lassen sich Unsicherheiten im Straßenverkehr in die Entscheidungsprozesse integrieren ?  Dazu läuft ein neues Forschungsprojekt an der TH Ingolstadt. Elf Professuren sind daran beteiligt, dazu noch das Fahrzeugsicherheitszentrum CARISSMA und der KI-Mobilitätsknoten Almotion Bavaria mit Laboren und Testfeldern. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre angelegt 21.04.2026 Säuerlicher Geruch löst Großeinsatz aus Ein Anwohner hatte gestern im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Beilngries (Grampersdorf) etwas Säuereähnliches gerochen. Er fühlte sich daraufhin unwohl. Die Polizei sowie Gefahrstoff-Experten rückten an, da ein Giftstoff nicht ausgeschlossen werden konnte. Die umliegenden Häuser wurden sicherheitshalber evakuiert. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden. Alle Anwohner kehrten unverletzt in ihr Haus zurück. 20.04.2026 5 vergiftete Hipp-Gläser gefunden Ein weißer Aufkleber mit einem roten Kreis ist auf fünf manipulierten Hipp-Gläsern mit vergifteter Babynahrung gefunden worden. Eine Email der mutmaßlichen Täter mit erpresserischen Forderungen war am vergangenen Donnerstag beim Pfaffenhofener Hersteller eingegangen. Danach wurden alle erforderlichen Abstimmungen und Maßnahmen im In- und Ausland getroffen. Untersuchungen ergaben, dass die in Österreich, Tschechien und der Slowakei