Drohen und Drohnenschwärme stellen Sicherheitsbehörden und kritische Infrastrukturen vor neue Herausforderungen. Die TH Ingolstadt und die SDT Industrial Technology aus Ottobrunn haben deshalb eine dreijährige Forschungs- und Entwicklungsphase zur Überwachung des unteren Luftraums gestartet. Im Mittelpunkt steht eine Technologie-Plattform, die Flugobjekte bald zuverlässiger erkennen, einordnen und nachverfolgen können soll. Dabei orientiert sich das Konzept am Facettenauge einer Libelle und überträgt dessen Prinzipien auf moderne Sensorsysteme. In den kommenden drei Jahren sollen diese zentralen Erkennungssystem weiterentwickelt und unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden