Das Mammutprojekt „Zweite Donaubrücke“ in Neuburg verzögert sich weiter. Der Stadtrat wurde am Abend darüber informiert, dass ein Urteil zu den Klagen von Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und einer Privatperson aus Bergheim erst in der zweiten Hälfte nächstes Jahres zu erwarten ist. Der Grund: Personalmangel und Überlastung am Gericht. Außerdem müssen die eingereichten Unterlagen für die Genehmigung noch einmal überarbeitet werden, dabei geht es nicht um das ganze Projekt, nur kleine Punkte, die korrigiert werden müssen. Für die zweite Donaubrücke in Neuburg mit der Ortsumgehung sind aktuell noch Kosten von knapp 86 Millionen Euro veranschlagt, der Freistaat hat eine Förderung von 85 bis 90 Prozent zugesagt. Damit beläuft sich der Anteil der Stadt auf rund 13 Millionen Euro.