Die Untere Naturschutzbehörde führt am Freitag, 22. Mai, ab 13 Uhr, gemeinsam mit der Polizei und deren Sicherheitswacht eine Begehung der Wiesenbrütergebiete durch. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger für die Bedürfnisse der bedrohten Arten zu sensibilisieren und Verständnis für die derzeit geltenden Wegsperrungen zu fördern.
Wiesenbrüter wie Kiebitz und Brachvogel reagieren äußerst empfindlich auf Störungen. Bereits kurze Annäherungen können dazu führen, dass die Tiere ihre Nester verlassen oder die Brut aufgeben. Um diese seltenen Arten zu schützen, sind in den Brutzeiten temporäre Wegsperrungen notwendig.
Die Teams werden bei der Aktion rund um die Gebiete Heideweiher, Irschinger Moos, Kühmoos, Ludwig Hirschberger Gebiet, Pucher Moos sowie im Unteren Ried auf den nicht gesperrten Wegen unterwegs sein und stehen den Bürgerinnen und Bürgern gerne für Fragen zur Verfügung.
Ordnungswidrigkeiten werden im Rahmen dieser Aktion nicht verfolgt. Im Vordergrund steht die Information mit dem Ziel, gemeinsam zum Schutz der Wiesenbrüter beizutragen.